Foto: Motorrad © Massimiliano Serra - Fotolia.com
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Länge: 88 km
Dauer: 2 Std.

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Blick vom Gasthaus Mirli (leider nur eine Crap iPhone Aufnahme) (C) Jens HörburgerZum Bahnhof gehts durch den dunklen Wald. (C) Jens Hörburger

Minimi 2 - die Gasthaustour

Eigentlich ziemlich ähnlich wie die Best Of 1-Runde, nur abgekürzt, bzw. manche Parallelen werden absichtlich vermieden, obwohls in der selben Gegend ist. Bei Sieghartskirchen wird schon wieder umgedreht in Richtung Wien, über Tirolersiedlung, In der Au, dann ins Irenental, dann wieder mal Purkersdorf, aber kurz vor Auhof gehts doch nochmals in Grüne nach Mauerbach, wo man über die tolle Sophenalpestrasse zum Exelberg rauffährt.


Es gibt sehr viele Land-Gasthäuser mit klassischer österreichischer, gutbürgerlichen Küche auf dem Weg. Gleich am Anfang und noch zu Wien gehörend gibts als mein persönlicher Tipp das Gasthaus Häuserl am Roan". Schöne Terrasse zum draussen sitzen, Blick auf die Höhenstrasse. Wer die wirklich leckeren, mit gmackigem Käse zubereiteten Käsespätzle (auf-)isst, kann die Tour wegen zuviel Essens gleich wieder abbrechen, denn die notwendigen Verdauungsschnäpse sind ja leider tabu beim Motorradfahren. ;)

Dann gibts direkt am Tulbinger Kobel das Berghotel mit offenbar feiner Küche: Unsere Küche hat 13 Punkte, eine Haube im Gault Millau 2009. Yummi, klingt gut, noch nicht getestet. Bislang hab ich mich noch nicht in der Motorradkleidung reingetraut, aber auf Nachfrage wurde mir gesagt, dass man selbstverständlich auch so willkommen sei. Es sitzen auch viele Wanderer im Gastgarten.

Auf der B1 der Gasthof zur Riederberghöhe, günstig essen. Am Sonntag sitzt man mit den Pensionisten vom Dorf drinnen, die ein Bierchen vermutlich nach der Kirche trinken und die einen nett grüßen, wenn man als Fremder reinkommt. Schattiger Gastgarten hinterm Haus. Bislang nur mal ein Schnitzerl gegessen, das war in Ordnung.

Dann gibts für Biker nett gelegene Gasthaus Eigner direkt in den Serpentinen. Dementsprechend knattern manche Motorradfahrer hier mit ordentlich viel Lärm vorbei. :) Von den Tischen des Gastgartens sieht man am Abend einen wunderbaren Sonnenuntergang über dem Weinviertel und einen Blich auf die verschieden farbig schillernden Felder. Sehr schön! Gegessen bislang einen grossen Salatteller mit Schinken, Käse und Ei - sehr ausgiebig und äusserst faire Preise.

An heissen Tagen gibts ein nettes Gasthaus im Wald Fink in der Au, feine schattige und kühle Plätzchen. Im Hochsommer aufgrund des Temperaturunterschieds ein echter Tipp. Bislang nur Kleinigkeiten gegessen, schaut aber ordentlich aus.

Wer voll im Grünen sitzen will mit einer phantastischen Aussicht auf die Wilhelmshöhe und den Grossen Wienerberg dem empfehle ich das Gasthaus Mirli am Tullnerberg/Irenental. Ist nicht zu verfehlen. Immer den Tafeln "Irenental" nach und irgendwann kommt eine Tafel mit Gasthaus Mirli, die den Hügel rauf zeigt. Update Mai 2012: Das Mirli hat neue Besitzer bekommen und die schöne Terrasse wurde kaputtsaniert und erweitert. Essen-Kritiken sind (noch?) durchwegs schlecht. Die Aussicht auf die Landschaft ist aber nichts desto trotz phantastisch.

Ganz am Schluss der Route bietet sich ein Stop auf der Sophienalpe beim gleichnamigen Gasthaus statt. Bislang aber nur ein Paar Würstl gegessen, gibt aber eine vollwertige Karte. Und mitten im Wald gelegen, da ist links und rechts nichts. Auch bei Wanderern und Radfahrern beliebt. Schattiger, kühler Gastgarten.


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