Foto: Motorrad © Massimiliano Serra - Fotolia.com
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vollvollvollvollvoll
Länge: 470 km
Dauer: 1,5 Tage

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Sonnenuntergang auf StuhleckFrüher abendNochmals SonnenuntergangfsdSelbst wenns in Wien Tropenhitze hat, ist man da oben froh, wenns ein Lagerfeuer gibtFrühstück - oder die chronologische Abfolge der Fotos stimmt nicht ganz! ;-)

1,5 Tage Tour mit Übernachtung auf Stuhleck

UPDATE/ANMERKUNG 08/2018: Als der unten stehende Text entstand und wir oben übernachtet haben, war damals das Schutzhaus von "Promi-Weinbauer" Leo Hillinger gepachtet. "Chill on the Hill" war das neue Motto. Und viele haben sich aufgeregt, Bobo-Hütte, zuwenig urige Speisen, Jazzkonzerte haben am Berg nichts verloren usw. konnte man im Internet lesen. Die übliche Suderei, wenn sich irgendwas mal ändert. Der damalige Betreiber und Koch war voll bemüht und hat hochqualitative Arbeit geleistet. Leider war der Sommer im Jahr darauf so katastrophal, dass praktisch nie jemand oben war und er hat aufgegeben.

Jetzt gibt es einen neuen Pächter und wie man so mancher Google-Rezension entnehmen kann, kriegen die Leute jetzt wieder das, nach dem sie sich gesehnt haben. Ich war bisher nur 1x mit dem Mountainbike oben und mir war zumindest, was den Service betriffft, die "Bobo-Hütte" lieber. Als Übernachtungsmöglichkeit bietet sich auch das Rosegger-Haus oder die Ganzalm als Alternative an.



Hier ein Tipp für heiße Tropennächte: Raus aus Wien und rauffahren zum Alois Günther Haus nach Stuhleck! Und oben übernachten! Im Grunde ist die Route nichts neues. Stuhleck ist bereits Teil der Gipfelsturm-Runde.

Zeitlich geplant ist das ganze so, dass man am Freitag nachmittag das Büro verlässt, sich aufs Bike schwingt und da runter fährt. Geht sich leicht aus und man ist ungefährt so um sechs bis sieben Uhr oben. Da geht sich noch ein gemütliches Abendessen aus. Das Alois Günther Haus wurde 2015 erneut neu übernommen.

Hier also mal die Anfahrt mit Start irgendwann am frühen Nachmittag:



Die Nacht bietet da oben einen unglaublichen Blick zu den Sternen. Dadurch, dass es sonst kein Licht gibt, erkennt man bei klarem Nachthimmel den Verlauf der Milchstraße, und es sind überhaupt ungefähr die 10fache Menge an Sternen zu bewundern!


Am zweiten Tag gehts bereits wieder zurück nach Wien. Es steht also trotzdem dann der Sonntag noch zur freien Verfügung. Wer will, kann natürlich auch zwei Nächte verbringen und am Samstag wandern gehen. Da bieten sich recht gemütliche Wanderungen am Kamm entlang an, der auf beide Seiten eine herrliche Fernsicht bietet.

Hier mal die Rückfahrt für Tag 2:



Achtung, der zweite Tag geht über eine unbefestige Straße. Hier ist mindestens eine Straßenenduro notwendig. Wer Schotter & Waldwege nicht mag, muss diese linke südliche Zacke genannt "Toter Mann" aus der Tour entfernen. Zur Orientierung: Man fährt unter einem Schlepplift durch und dann in den Wald rein. Ab diesem Zeitpunkt hält man es nicht länger für möglich, wirklich legal unterwegs zu sein. Jeder Forststraße und jeder Wanderweg ist in einem besseren Zustand. Dass die Straße tatsächlich legal befahrbar ist, kann man sich kaum vorstellen. Die Straße ist auch so schmal, dass zwei Autos nicht ausweichen könnten.


Danke fürs Video an mista FreakMoPed

Im Wald kommt man dann zu einer Kreuzung, an der sich fünf Wege treffen. Von hier stammt auch der Name "Toter Mann". Lt. einer Legende soll unter der dortigen kleinen Kapelle ein Büßer vergraben sein. Und man kann mit dem Teufel sprechen, wenn man in einer bestimmten Nacht drei Mal den Namen des Teufels ruft.

An dieser Kreuzung muss man Richtung "Kreuzwirt" fahren. Ich hoffe, ich habe die Wegpunkte auf der Tour fürs Navi entsprechend angepasst, weil die ursprüngliche Route hätte tatsächlich ins Fahrverbot geführt. Ich werde es beim nächstem Mal prüfen.

Weiter gehts noch die Mautstraße zum Wetterkoglerhaus rauf, das sich für eine Pause anbietet und einen ebenso schönen Rundblick bietet. An klaren Tagen kann man auch das Alois Günther Haus wieder gut erkennen.

Ja und dann halt durchs Wechselgebiet, bis zur Panoramastraße, ein kurzer Abstecher in den Westen rein, die schönen Kurven bei St. Corona am Wechsel, Kirchberg am Wechsel, beim Ramswirt vorbei. Unter der S6 durch. Dann durch den Saubersdorfer Wald zu Puchberg am Schneeberg - eine fast vernachlässigte Gegend auf meinen sonstigen Touren. Irgendwann auf die Südautobahn, denn der Hintern tut spätestens jetzt weh. :)

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Den Motoplaner verdanken wir:
Harzpoint